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Posts filed under 'Krebs'

Vorsorge und Früherkennung von Hautkrebs – Was geschieht beim Screening?

Unter einem Screening versteht man eine flächige Untersuchung der Haut nach eventuellen Veränderungen. Hautkrebs kann so frühestmöglich festgestellt und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Einen wirkungsvollen Schutz gegen Hautkrebs bietet das Sonnenvitamin D12. Im Alter, wenn die Schutzfunktionen des Körpers reduziert werden, ist auch unser größtes Organ, die Haut, davon betroffen.

Vitamin D12 wird nicht mehr im gleichen Umfang aufgenommen wie bei junger Haut. Damit steigt das Risiko einer Hautkrebserkrankung. Vitamin D12 wird in unserem Körper gebildet. Ausschlaggebend dafür ist, wie der Name schon vermuten lässt, die Sonne. In einem ähnlichen Ablauf, wie bei der Chlorophyllbildung in Pflanzen, produziert unser Körper das nützliche Sonnenvitamin.

Damit entwickelt er gleichzeitig einen natürlichen Abwehrmechanismus gegen die schädlichen UV-Strahlen. Leider nimmt diese Produktion im zunehmenden Alter ab. Daher empfiehlt es sich, die Haut im Auge zu behalten und gegebenenfalls ein Screening zur Vorbeugung vornehmen zu lassen.

Der Mangel an Vitamin D12

Durch die weit verbreitete Meinung, Sonneneinstrahlung erhöhe das Hautkrebsrisiko, neigen immer mehr Menschen zur Sonnenphobie. Sunblocker und Cremes kommen zum Einsatz, die jedoch alle nicht halten, was sie versprechen. Sie blockieren nur unzureichend die Strahlung und verhindern außerdem die D12 Bildung im Körper. Viele Antibiotika haben eine ähnliche, jedoch viel weiterreichende Wirkung. Sie verhindern nicht nur die Aufnahme der wichtigen Stoffe, die für die Bildung von D12 nötig sind, sondern stören auch nachhaltig die Produktion des Sonnenvitamins im Körper.

Anstatt zur chemischen Keule zu greifen, sollte man die natürliche Abwehr des Körpers unterstützen. Durch zusätzliche Einnahme von D12, natürlichen Antibiotika, und das Zurückgreifen auf natürliche Öle mit Lichtschutzfaktor ist man zumindest auf der sicheren Seite. Sesam- und Karottensamenöl haben einen für pflanzliche Öle relativ hohen LSF und blockieren bis zu 30 % der schädlichen UV-Strahlung. Man kann diese auch wunderbar mit anderen pflanzlichen Ölen wie Jojoba oder Sanddornfruchtfleischöl mischen.

Hautkrebs rechtzeitig erkennen

Man unterscheidet zunächst zwischen zwei herkömmlichen Arten. Der helle Hautkrebs ist oft ungefährlicher als der schwarze Hautkrebs und tritt bei älteren Menschen oft im Gesicht auf. Beim hellen Hautkrebs kommt es, im Gegensatz zum Schwarzen, relativ selten zu Metastasenbildung. Er wird operativ entfernt und kann bei einer frühzeitigen Entdeckung vollständig geheilt werden.

Anders verhält es sich beim schwarzen Hautkrebs. Dieser ist tückisch und bildet von der Haut aus Metastasen im ganzen Körper. Wird er nicht rechtzeitig genug entdeckt, führt er fast immer zum Tod.

Bei einer Selbstuntersuchung der Haut sollte man insbesondere auf ungewöhnliche Verfärbungen, dunkle Muttermale oder plötzlich ohne ersichtliche Gründe auftretende Verfärbungen oder Rötungen der Haut achten. Sollten solche Symptome auftreten, ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren, um ein Screening machen zu lassen. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass es sich um Hautkrebs handelt und Gegenmaßnahmen getroffen werden.

24h Pflege in Krebs on Februar 01 2018 » Comments are closed

Krebs im Alter – die zweithäufigste Todesursache

Neben dem Tod durch Kreislaufversagen (38,05) ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Vorwiegend ältere Menschen fallen dieser Krankheit zum Opfer. Das schwächere Immunsystem und die zunehmende Verschmutzung der Umwelt sorgen gerade in Ballungsgebieten dafür, dass immer mehr alte Menschen an Krebs erkranken. Vergleicht man die Statistik in Amerika mit dem Rest der Welt, so möchte man beinahe annehmen, dass für diese Krankheit, gerade der amerikanische Raum, ein bevorzugtes Ziel ist. Verglichen mit Europa, ist Amerika Spitzenreiter bei Todesfällen durch Krebserkrankung.

Der amerikanische Raum hat die höchste Sterblichkeitsrate durch Krebs weltweit. Eine Statistik, die ernüchtert und zugleich erschreckt. Im Durchschnitt sind es 70 % alte Menschen, die dieser Krankheit zum Opfer fallen. Auch in Europa nimmt diese Statistik eine bedrohliche Grenze ein. Warum die Zahlen so hoch sind und weshalb vor allem ältere Menschen davon betroffen sind, können wir anhand von Tabellen und Fakten nachprüfen.

Altersbedingt

Eine Studie der Universität in Zürich zeigt ganz klar, dass Krebs altersbedingt, häufiger auftritt. Dabei sind vorrangig Männer im Alter zwischen 69 und 85 Jahren betroffen. Bei Frauen liegt die Erkrankungsrate deutlich niedriger. Während bei Männern in Deutschland im Schnitt mit ca. 3000 Erkrankungen gerechnet wird, sind es bei Frauen etwa 2000.

Die häufigsten Krebserkrankungen sind bei Männern Prostatakrebs (26.2 %) und bei Frauen Brustdrüsenkrebs (29.3 %), wobei Letzterer überwiegt. Darmkrebserkrankungen halten sich die Waage und treten bei 15.8 % der Männer und 16.4 % der Frauen auf. Dafür erkranken Männer deutlich öfter an Lungenkrebs.

Generell erkranken wesentlich mehr Europäer und hellhäutige Menschen an Krebs als Menschen aus Japan oder Ländern mit vorwiegend dunkler Hautfarbe. Die Krankheitserscheinung kommt also nicht in allen Breitengraden gleichmäßig vor, sondern tritt häufiger dort auf, wo der Lebensstandard, aber eben auch die Belastung durch verschiedene Einflüsse besonders hoch sind.

Zusammenfassend geklärte Ursachen

Warum Krebs gerade in Ballungsgebieten so gedeihen kann, kann leicht erklärt oder zumindest vermutet werden. Krebs braucht verschiedene Bedingungen, die ihn entstehen und überleben lassen. Polemisch gesprochen: Dort, wo Umweltverschmutzung, fettes Essen, nährstoffarme Kost und chemische Verschmutzung von Luft und Wasser Hand in Hand gehen, dort wo Stress und Hektik herrschen und mit dem eigenen Leben so umgegangen wird als hätten wir 10 Leben zur Verfügung, da fühlt sich Krebs wohl und kann wuchern. Einzelne, wissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen zu viel Fleischkonsum, erhöhter Luftbelastung oder Wasserverunreinigung nahelegen, gibt es durchaus – nur lassen sich die Ursachen und Wirkungen schwer von anderen, möglichen Ursachen abgrenzen.

Dennoch können wir auch durchaus etwas dagegen tun. Bei gesunder, ausgewogener Ernährung findet Krebs keinen guten Nährboden. Anstatt fettem Schweinefleisch und zu viel Zucker und Geschmacksverstärkern bei Fertigprodukten sollten wir wieder beginnen, frisch und gesund zu kochen, weitestgehend auf Chemie verzichten – sei es nun in Hygieneartikeln oder im Essen – ist ein guter Anfang dem Krebs seine Macht zu entziehen. Krebs im Alter muss nicht sein, wenn wir von Anfang an auf diese Dinge achten. Eine Garantie gibt es nicht, aber der unser Körper und unsere Umwelt wird es uns in jedem Fall danken.

24h Pflege in Krebs,Krebs und Ernährung on Januar 01 2018 » Comments are closed

Zielgerichtet gegen Krebs: Für jede Form von Krebs eine Therapie

Nicht jeder Krebs ist gleich. Daher fordern unterschiedliche Krebsarten auch unterschiedliche Therapien. Sowie nicht jeder Mensch und jede Erkrankung die gleichen Eigenschaften hat, ist auch jeder Tumor anders. Zielgerichtete Medizin (Target Medicine) hat die Aufgabe, diese herauszufinden und punktgenau zu therapieren.
Dabei richtet sich diese Form der Behandlung gegen die jeweilige Molekularstruktur des Tumors bzw. die biologischen Eigenschaften der Krebsart. Sie sollen die Quelle des Krebses ausfindig machen und Wachstumssignale von Geschwüren und Tumoren unterdrücken.

In einer Reihe von Tests wird zunächst herausgefunden, für welchen Menschen, welche Behandlung in Frage kommt. Target Theraphy wird meist zur Unterstützung von Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt und soll bestmögliche Ergebnisse und ein verringertes Risiko von Begleiterscheinungen bewirken. Da es sich hierbei jedoch um sogenannte neue Medizin handelt, sind wie bei allen anderen Therapien, Risiken und Nebenwirkungen nicht zur Gänze ausgeschlossen.

Studien und Tests

In einer Studie von 2015 haben australische Wissenschaftler herausgefunden, dass zum Beispiel Vitamin E, Krebsstammzellen eliminiert. Dies passiert jedoch nur, wenn eine ausgewogene Versorgung mit allen wichtigen Mineralstoffen vorliegt. So konnte unter dieser Voraussetzung einwandfrei festgestellt werden, dass Vitamin E schlecht für den Krebs ist, aber im Fall eines Selenmangels, diesen sogar unterstützen kann. So geschehen bei Teilnehmern einer Studie, die durch das US-National Cancer Institute finanziert wurde.

Diese Tests zeigen, dass sich in der Wissenschaft einiges tut, um mit den verschiedenen Bestandteilen von Krebs fertig zu werden. Man kann allerdings auch selbst etwas dafür tun, um das Krebsrisiko deutlich zu senken. So befinden sich in unterschiedlichen Lebensmitteln, Konzentrationen von Vitamin E, die dieses Vorgehen unterstützen. Von künstlichen Präparaten mit Vitamin E wird dringend abgeraten, da nicht jede Form von Vitamin E Wirksamkeit gegen Krebs ist. Anders verhält es sich mit Lebensmitteln, in denen sich bereits dieses Vitamin befindet.

Die Idee hinter der Target Therapie

Zu Beginn einer jeden Krebserkrankung steht eine Krebsstammzelle. Diese sind es auch, die dafür sorgen, dass der Krebs immer weiter wächst. Der Krebs taucht immer wieder im Körper auf, auch wenn er zunächst von der Chemotherapie besiegt zu sein schien. Der Grund hierfür liegt an den Metastasen, welche die Krankheit in anderen Teilen des Körpers gebildet hat. Da diese nicht von der Chemo- oder Strahlentherapie eliminiert wurden, bilden sich dort neue Tumore.

Durch die zielgerichtete Therapie werden auch die versteckten Metastasen aufgespürt und die Chance alle Krebszellen und Metastasen zu erwischen, wird deutlich erhöht. Bei Stammzellen handelt es sich um unsterbliche Zellen. Sie verstecken sich im Körper und verharren in einer Art Ruhephase. Erst bei Beendigung der Chemotherapie werden sie wieder aktiv. Dann erst beginnen sie, sich zu teilen und der Krebs kehrt zurück. Daher ist es besonders wichtig, dass die Krebsforschung Methoden entwickelt, die diese Stammzellen aufspürt und vernichtet.

24h Pflege in Krebs on Dezember 05 2017 » Comments are closed

Wenn die Chemotherapie zur Qual wird – Was gibt es für Therapien?

Bei einer Chemotherapie, die medikamentös erfolgt, zielt man vor allem darauf ab, den Krebs daran zu hindern, sich auszubreiten. Krebszellen werden zerstört und Tumore am Streuen gehindert. Bei der Strahlentherapie ist es ähnlich. Dabei werden durch Tele- oder Brachytherapie, Fern- oder Nahbestrahlung der Körper oder die betroffene Körperstelle mit Gamma-, Röntgen- oder Elektronenstrahlung behandelt. Dies bewirkt ebenfalls die Zerstörung von Krebszellen und Tumoren. Beide Arten, ob nun Chemo- oder Strahlungstherapie, weisen Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen auf. Leider sind es nicht nur kranke Zellen, die angegriffen und zerstört werden.

Eine Therapie, die gezielt nur Krebszellen zerstört, gibt es nicht. Es wird also versucht, den Schaden für den Körper so gering wie möglich zu halten. Das erfolgt durch den punktgenauen Einsatz der Strahlung. Während bei der Teletherapie der gesamte Körper bestrahlt wird, versucht man mit der Brachytherapie lokal auf Körperstellen einzuwirken, die vom Krebs betroffen sind.

Unterstützende Methoden

Bei Gesprächen mit betroffenen Patienten, stößt man in Bezug zu den Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen immer wieder auf Schmerzen in der betroffenen Körperregion, andauernde Übelkeit mit stechenden Kopfschmerzen und Haarausfall. Außerdem klagen die Betroffenen über Gleichgewichtsstörungen und psychische Beschwerden wie Depressionen.
Krebs geht wortwörtlich an die Substanz. Um diese Symptome zu lindern, gibt es unterschiedliche unterstützende Methoden.

 

Dazu ist es wichtig zu wissen, was Krebszellen sind und wie sie funktionieren. Krebszellen sind mutierte Zellen, die einen säurehaltigen Nährboden bevorzugen. Nimmt man ihnen die Säure weg, bzw. entzieht ihnen den Nährboden für ihr Wachstum, können sie sich nicht weiter ausbreiten. Die Zellen verkümmern und sterben ab. Eine unterstützende Umstellung auf basische Ernährung kann hier helfen, gegen die Krankheit zu kämpfen.

Das sich in Aprikosenkernen befindliche Amygdalin soll ebenfalls helfen, Krebszellen zu zerstören. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. In Amygdalin steckt der Bitterstoff Cyanid, welcher giftig ist. Außerdem sind die durchgeführten Studien hierfür bisher unzureichend.

Linderung der Symptome

Zu einer Linderung der Symptome kann eine Entgiftung eingeleitet werden. Leider rät die Schulmedizin davon oftmals ab, da nach Annahme der Mediziner, damit auch die Bestandteile der Chemotherapie ausgeleitet werden könnten, was aber nicht unbedingt der Fall sein muss.

Die Unterstützungsmaßnahme kann bewirken, dass sich der Körper schneller wieder regenerieren kann. So unterstützt sie zum Beispiel die Entgiftungsorgane des Körpers, wie Nieren oder Leber dabei, sich schneller zu erholen, was zu einer schnelleren Heilung der durch die Chemotherapie angegriffenen Schleimhäute führt. Der Magen-Darm-Komplex wird dabei unterstützt, seine Arbeit zu tun. Gerade die Darmflora hat diese Hilfe nach einer Chemotherapie dringend nötig. Ist der Darm krank und die Darmflora nicht intakt, können daraus eine ganze Menge Krankheiten resultieren, die sich nach außen hin zeigen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Psoriasis (Schuppenflechte). Eine Darmsanierung bzw. eine Entgiftung kann daher gerade nach eine Chemotherapie, gut für den Körper sein. Sie sollte allerdings nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

24h Pflege in Chemotherapie,Krebs on September 14 2017 » Comments are closed