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Zielgerichtet gegen Krebs: Für jede Form von Krebs eine Therapie

Nicht jeder Krebs ist gleich. Daher fordern unterschiedliche Krebsarten auch unterschiedliche Therapien. Sowie nicht jeder Mensch und jede Erkrankung die gleichen Eigenschaften hat, ist auch jeder Tumor anders. Zielgerichtete Medizin (Target Medicine) hat die Aufgabe, diese herauszufinden und punktgenau zu therapieren.
Dabei richtet sich diese Form der Behandlung gegen die jeweilige Molekularstruktur des Tumors bzw. die biologischen Eigenschaften der Krebsart. Sie sollen die Quelle des Krebses ausfindig machen und Wachstumssignale von Geschwüren und Tumoren unterdrücken.

In einer Reihe von Tests wird zunächst herausgefunden, für welchen Menschen, welche Behandlung in Frage kommt. Target Theraphy wird meist zur Unterstützung von Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt und soll bestmögliche Ergebnisse und ein verringertes Risiko von Begleiterscheinungen bewirken. Da es sich hierbei jedoch um sogenannte neue Medizin handelt, sind wie bei allen anderen Therapien, Risiken und Nebenwirkungen nicht zur Gänze ausgeschlossen.

Studien und Tests

In einer Studie von 2015 haben australische Wissenschaftler herausgefunden, dass zum Beispiel Vitamin E, Krebsstammzellen eliminiert. Dies passiert jedoch nur, wenn eine ausgewogene Versorgung mit allen wichtigen Mineralstoffen vorliegt. So konnte unter dieser Voraussetzung einwandfrei festgestellt werden, dass Vitamin E schlecht für den Krebs ist, aber im Fall eines Selenmangels, diesen sogar unterstützen kann. So geschehen bei Teilnehmern einer Studie, die durch das US-National Cancer Institute finanziert wurde.

Diese Tests zeigen, dass sich in der Wissenschaft einiges tut, um mit den verschiedenen Bestandteilen von Krebs fertig zu werden. Man kann allerdings auch selbst etwas dafür tun, um das Krebsrisiko deutlich zu senken. So befinden sich in unterschiedlichen Lebensmitteln, Konzentrationen von Vitamin E, die dieses Vorgehen unterstützen. Von künstlichen Präparaten mit Vitamin E wird dringend abgeraten, da nicht jede Form von Vitamin E Wirksamkeit gegen Krebs ist. Anders verhält es sich mit Lebensmitteln, in denen sich bereits dieses Vitamin befindet.

Die Idee hinter der Target Therapie

Zu Beginn einer jeden Krebserkrankung steht eine Krebsstammzelle. Diese sind es auch, die dafür sorgen, dass der Krebs immer weiter wächst. Der Krebs taucht immer wieder im Körper auf, auch wenn er zunächst von der Chemotherapie besiegt zu sein schien. Der Grund hierfür liegt an den Metastasen, welche die Krankheit in anderen Teilen des Körpers gebildet hat. Da diese nicht von der Chemo- oder Strahlentherapie eliminiert wurden, bilden sich dort neue Tumore.

Durch die zielgerichtete Therapie werden auch die versteckten Metastasen aufgespürt und die Chance alle Krebszellen und Metastasen zu erwischen, wird deutlich erhöht. Bei Stammzellen handelt es sich um unsterbliche Zellen. Sie verstecken sich im Körper und verharren in einer Art Ruhephase. Erst bei Beendigung der Chemotherapie werden sie wieder aktiv. Dann erst beginnen sie, sich zu teilen und der Krebs kehrt zurück. Daher ist es besonders wichtig, dass die Krebsforschung Methoden entwickelt, die diese Stammzellen aufspürt und vernichtet.

24h Pflege in Krebs on Dezember 05 2017 » Comments are closed

Wenn die Chemotherapie zur Qual wird – Was gibt es für Therapien?

Bei einer Chemotherapie, die medikamentös erfolgt, zielt man vor allem darauf ab, den Krebs daran zu hindern, sich auszubreiten. Krebszellen werden zerstört und Tumore am Streuen gehindert. Bei der Strahlentherapie ist es ähnlich. Dabei werden durch Tele- oder Brachytherapie, Fern- oder Nahbestrahlung der Körper oder die betroffene Körperstelle mit Gamma-, Röntgen- oder Elektronenstrahlung behandelt. Dies bewirkt ebenfalls die Zerstörung von Krebszellen und Tumoren. Beide Arten, ob nun Chemo- oder Strahlungstherapie, weisen Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen auf. Leider sind es nicht nur kranke Zellen, die angegriffen und zerstört werden.

Eine Therapie, die gezielt nur Krebszellen zerstört, gibt es nicht. Es wird also versucht, den Schaden für den Körper so gering wie möglich zu halten. Das erfolgt durch den punktgenauen Einsatz der Strahlung. Während bei der Teletherapie der gesamte Körper bestrahlt wird, versucht man mit der Brachytherapie lokal auf Körperstellen einzuwirken, die vom Krebs betroffen sind.

Unterstützende Methoden

Bei Gesprächen mit betroffenen Patienten, stößt man in Bezug zu den Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen immer wieder auf Schmerzen in der betroffenen Körperregion, andauernde Übelkeit mit stechenden Kopfschmerzen und Haarausfall. Außerdem klagen die Betroffenen über Gleichgewichtsstörungen und psychische Beschwerden wie Depressionen.
Krebs geht wortwörtlich an die Substanz. Um diese Symptome zu lindern, gibt es unterschiedliche unterstützende Methoden.

 

Dazu ist es wichtig zu wissen, was Krebszellen sind und wie sie funktionieren. Krebszellen sind mutierte Zellen, die einen säurehaltigen Nährboden bevorzugen. Nimmt man ihnen die Säure weg, bzw. entzieht ihnen den Nährboden für ihr Wachstum, können sie sich nicht weiter ausbreiten. Die Zellen verkümmern und sterben ab. Eine unterstützende Umstellung auf basische Ernährung kann hier helfen, gegen die Krankheit zu kämpfen.

Das sich in Aprikosenkernen befindliche Amygdalin soll ebenfalls helfen, Krebszellen zu zerstören. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. In Amygdalin steckt der Bitterstoff Cyanid, welcher giftig ist. Außerdem sind die durchgeführten Studien hierfür bisher unzureichend.

Linderung der Symptome

Zu einer Linderung der Symptome kann eine Entgiftung eingeleitet werden. Leider rät die Schulmedizin davon oftmals ab, da nach Annahme der Mediziner, damit auch die Bestandteile der Chemotherapie ausgeleitet werden könnten, was aber nicht unbedingt der Fall sein muss.

Die Unterstützungsmaßnahme kann bewirken, dass sich der Körper schneller wieder regenerieren kann. So unterstützt sie zum Beispiel die Entgiftungsorgane des Körpers, wie Nieren oder Leber dabei, sich schneller zu erholen, was zu einer schnelleren Heilung der durch die Chemotherapie angegriffenen Schleimhäute führt. Der Magen-Darm-Komplex wird dabei unterstützt, seine Arbeit zu tun. Gerade die Darmflora hat diese Hilfe nach einer Chemotherapie dringend nötig. Ist der Darm krank und die Darmflora nicht intakt, können daraus eine ganze Menge Krankheiten resultieren, die sich nach außen hin zeigen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Psoriasis (Schuppenflechte). Eine Darmsanierung bzw. eine Entgiftung kann daher gerade nach eine Chemotherapie, gut für den Körper sein. Sie sollte allerdings nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

24h Pflege in Chemotherapie,Krebs on September 14 2017 » Comments are closed